Blogbeitrag

zwei Kantorinnen vor der Osternachtfeier

Singen angesichts des Todes

13. Februar 2015

Ute sang seit vielen Jahren als Kantorin in den Gottesdiensten der Gemeinde.

Seit September 2000 war klar: Sie hatte Krebs. Ostern 2001 wusste sie: Ihre Überlebenschancen waren gering. „In ihrer Not“ wollte sie unbedingt in der Gemeinschaft mit den anderen das erhoffte „Neue“ besingen: sowohl am Karfreitag – wie an diesem Tag üblich – „Vater, in deine Hände empfehle ich meinen Geist“ mit Psalm 31 „Herr, ich suche Zuflucht bei dir“ als auch in der Osternachtfeier den Halleluja-Psalm 118, in dem es heißt „Ich werde nicht sterben, sondern leben, um die Taten des Herrn zu verkünden.“ Als es so weit war, schlug sie für ihre Beerdigung die Wiedergabe ihres Karfreitags-Gesangs vor.

Es wurde ein starkes Zeichen der Hoffnung!

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Rainer Petrak