Blogbeitrag

Frankfurter Kreuzweg 2012

Gott lieben

16. Dezember 2020

… Jaja, die Liebe zu Gott … Ihn „lieben“, das war mir lange erst mal nur ein zentrales „Gebot“. Dann kam die Sehnsucht, ihn lieben zu wollen. Auch wenn ich immer wieder meinte, ihn zu lieben, traute ich mich sehr lange nicht zu „behaupten“, dass ich ihn liebe. Da gab es zu vieles an mir, womit ich ihm sicher nicht gefallen konnte.

Erst spät – in dem Maß, glaube ich, wie sich mir die unglaubliche Barmherzigkeit, Vergebungsbereitschaft und Liebe Gottes mir „im Herzen“ erschloss („die Liebe erträgt alles“ – seine! – 1 Kor 13,7) – konnte ich mich anvertrauen: „Du, Herr, weißt, ob ich dich liebe und dass ich dich lieben möchte“, bis ich dann mal einfach „mein Herz hinübergeworfen“ habe: „Herr, du weißt, dass ich dich liebe!“ Natürlich verband sich mit meiner Liebe zu IHM dann um so mehr der Wunsch, ihm zu „gefallen“, also begierig an seinem Wort orientiert mein Leben zu führen.

Mein „Richter“, nach dem ich mich richten will und der es mit mir gut richten wird. Der Richter (auch im Staat, wie zu meiner großen Freude jetzt wieder das Bundesverwaltungsgericht mit seinem von uns erkämpften Urteil zum Schutz des arbeitsfreien Sonntags!) ist ja schließlich der, der alles in „Ordnung“ bringt. Dem Urteil seiner Liebesweisheit unterwerfe ich mich dann doch gerne.

Vielleicht ist das ja das, was Jeremia in Kapitel 31 (Verse 33-34) meint, wenn er von Gott her ausspricht:

„… so wird der Bund sein, den ich nach diesen Tagen mit dem Haus Israel schließe – Spruch des HERRN: Ich habe meine Weisung in ihre Mitte gegeben und werde sie auf ihr Herz schreiben. Ich werde ihnen Gott sein und sie werden mir Volk sein. Keiner wird mehr den andern belehren, man wird nicht zueinander sagen: Erkennt den HERRN!, denn sie alle, vom Kleinsten bis zum Größten, werden mich erkennen – Spruch des HERRN. Denn ich vergebe ihre Schuld, an ihre Sünde denke ich nicht mehr.“

Hat nicht Jesus genau diese göttliche Liebe vollendet gebracht?

Diese Liebe möchte ich gerne mit so vielen Menschen wie möglich teilen! Die gemeinsame Freude an IHM wird die Welt verändern!

(am 03.07.2020 in einer E-Mail an meinen Freund Hartmut)

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Rainer Petrak