Blogbeitrag

Modell Weizenkorn

16. März 2021

Sonntagsbotschaft zum 21. März 2021                                
(5. Fastensonntag im Lesejahr B)

  Fünfter Fastensonntag. Noch zwei Wochen bis Ostern.

Ich schau mir die drei Abschnitte aus der Bibel an, die für diesen Sonntag vorgesehen sind, und frage: Wo kann ich aus diesen Worten am ehesten eine Botschaft erkennen, die du an diesem Sonntag uns ans Herz legen willst?

Das Wort vom neuen Bund aus dem Buch Jeremia spricht mich deutlich an. Neues Angebot trotz des vielen, das wir schuldig geblieben sind: „Ich werde ihnen Gott sein und sie werden mir Volk sein.“

Dann der knappe Text aus dem Hebräerbrief, mit dem auch ich staunen kann, wie viel menschliches Leid der auf sich nimmt, den doch auch ich als Gottes Sohn bekenne!

Und schließlich im Johannes-Evangelium die Worte von Jesus, mit denen er von seinem bevorstehenden Sterben spricht. „Weizenkorn“, „Verherrlichung“, „ihm nachfolgen“ – schwergewichtige Sätze voller tiefsinniger Bedeutung. Die Kraft der Aussagen, die sie in sich tragen, will ausgegraben, freigelegt und aufgenommen werden.

Schnell wird mir deutlich:

Das ist kein Fastfood!

Wenn ich das in mein Leben reinlassen will, muss ich es gut kauen und auf der Zunge zergehen lassen – damit es seinen Geschmack und seine Nahrhaftigkeit entfalten kann. Vorschnell schlucken führt nur zum Ausscheiden.

Dazu klingt mir im Ohr die Erinnerung an eine eucharistische Anbetung. Der Prophet Ezechiel bekommt gesagt:

Mensch, iss, was du vor dir hast!
Iss dieses Buch! Dann geh und rede …
(Ezechiel 3,1)

Und die Stimme aus dem Himmel sagt zum Seher Johannes im Buch der Offenbarung:

Nimm das Buch …
Nimm und iss es! …
(Offenbarung 10,8-9)

Ich spüre die Herausforderung, mich dem zu stellen.

Das Johannes-Evangelium erzählt von den letzten Tagen, die Jesus in Jerusalem verbringt.  Pilgermassen füllen den Tempelvorhof.

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes (12,20-33).

In jener Zeit gab es auch einige Griechen unter den Pilgern, die beim Paschafest in Jerusalem Gott anbeten wollten. Diese traten an Philíppus heran, der aus Betsáida in Galiläa stammte, und baten ihn: Herr, wir möchten Jesus sehen.  Philíppus ging und sagte es Andreas; Andreas und Philíppus gingen und sagten es Jesus. Und Jesus antwortete ihnen …

So beschreibt der Evangelist

die Situation,

den Zusammenhang, in dem Jesus das Folgende sagt.

Da sind also unter den vielen Menschen, die wegen der Festtage nach Jerusalem gekommen sind, auch einige, die haben gehört, dass Jesus, dieser bekannte Prediger aus Galiläa, irgendwo hier im Tempelbezirk ist. Sie interessieren sich für ihn, möchten Jesus sehen. Sie versuchen es auf dem Weg über den Philippus.

Jesus gibt eine Antwort:

Auf das Anliegen eines physischen Zusammenkommens mit ihm geht er gar nicht ein. Er kommt gleich zur Sache: worauf es ankommt, wenn man Interesse an ihm entwickelt hat. Das können ja Philippus und Andreas dann weitersagen.

Auch wir Menschen von heute, die sich so etwas zu Gemüte führen wie eine Sonntagsbotschaft aus dem Evangelium, gehören vermutlich zu denen, die Jesus näher kennenlernen möchten. Also können auch wir unseren Appetit von der Antwort ernähren lassen, mit der er die an ihm Interessierten auf das Wesentliche hinweist.

Also kommen wir – mit ihm – zur Sache.

Seine Antwort:

Die Stunde ist gekommen, dass der Menschensohn verherrlicht wird.

Jetzt ist es so weit. Jetzt ist nicht der Moment für unverbindlichen smalltalk. Jetzt wird besiegelt, worum es bei allem geht.

Sich selbst bezeichnet er als „der Menschensohn“. Das ist in der Bibel der Mensch, der von Gott kommen wird und Gottes gute Absicht mit der Menschheit endgültig verwirklicht. Aus dem Zusammenhang wird klar: Jesus spricht von der Hingabe seines Lebens, die schon bisher ihn beseelte und jetzt dazu führt, dass sie ihn umbringen werden.

Das befremdliche Besondere aber, das in seinen Worten liegt, ist: Er benennt seine Tötung als seine

„Verherrlichung“. Was heißt das?

Das griechische Wort δόξα steht zunächst für das leuchtend strahlende Licht einer Lichtquelle. „In der doxa“ sein klingt wie „in der Sonne liegen“ oder wie „im Wasser schwimmen“ oder „durch die Luft fliegen“. „Doxa“ ist etwas wie eine Dimension, eine Atmosphäre oder Wesensart, von der alles abgeleitete oder reflektierte Licht seine Quelle und seine Strahlen hat.

Die Sprache der Bibel benutzt dieses Wort gerne als Bild für eine mit Worten nicht beschreibbare Dimension, in der Gott lebt. Ähnlich wie das Wort „Himmel“: Im antiken Weltbild steht ja „der Himmel über dem Himmel“ für eine räumliche Unbegrenztheit. Oder wie die alle Zeit umgreifende „Ewigkeit“.

Das, was „doxa“ meint, ist auch die goldene Farbe des Hintergrunds ostkirchlicher Ikonen, die die himmlische, ewige „doxa“ zeigt: den Lichtglanz, die „Herrlichkeit“, in der die dargestellte Person lebt und aus der sie sich – einem geöffneten Fenster gleich – dem Betrachter zeigt und nahe kommt. Die „doxa“, im Deutschen meist übersetzt mit „Herrlichkeit“, ist sozusagen ein Element eigener Art für die Entfaltung des Lebens. Andere Sprachen übersetzen den enthaltenen „Glanz“ stärker bildhaft als die deutsche: „Glory“, „gloire“, „gloria“ … In diese „Herrlichkeit“ hinein versetzt und aufgenommen wird Jesus mit seinem Sterben am Kreuz. In diese „Herrlichkeit“ hinein wird er verwandelt, „vergoldet“.

Diese fremdartige, geradezu revolutionäre Sicht von seinem Tod will Jesus vermitteln mit seiner „Antwort“ auf das Interesse, ihn näher kennenzulernen.

Natürlich stößt er damit auf befremdetes Kopfschütteln und auf verärgerten Widerspruch. Als „Schwächling“ haben moderne Ideologen ihn abgetan, der nur sein Scheitern damit idealisiere, und haben so versucht, alle die lächerlich zu machen, die ihn lieben, ihm anhängen.

Jesus bemüht sich, mit Hilfe eines Bildes etwas leichter nachvollziehbar zu verdeutlichen, was er mit dem Wort von seiner „Verherrlichung“ sagen will.

Weizenkorn

Einer landwirtschaftlich geprägten Gesellschaft – aber durchaus auch uns – ist ja der Werdegang eines Weizenkorns vertraut.

Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein;
wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht.

Ich schlüpfe also in die Identität eines Weizenkorns und spreche an seiner Stelle:

Ich bin entstanden auf einem Getreidefeld, auf einem von vielen Halmen habe ich gelebt, bin ein Fruchtkorn geworden, eines von vielen in einer Ähre. Reif geworden, hat man mich mit den anderen gemäht, von Halm und Spreu getrennt.

Und was wird jetzt aus mir?

Sehe ich nicht schön aus? Ich bin doch ein wunderbares Geschöpf! Meine Gestalt, mein Aussehen, meine Eigenschaften, all das Potential in meinen Genen! Sie werden mich doch hoffentlich schonend aufbewahren. Mein Wert soll schließlich Bestand haben.

Wenn sie mich aber als Saatkorn nehmen und in die Erde legen, was wird dann aus mir? Ich werde meine Form verlieren. Mich selber wird man nicht mehr sehen und finden können. Mein Wesen wird vergehen und sich verbinden mit der umgebenden Erde und mit dem Regen und mit der Luft …

Andererseits wächst dann aus mir ein Halm und eine Ähre mit vielen neuen Körnern – dieselbe DNA. Meine Gene vervielfältigen sich dann, mein Potential entfaltet sich zu einem Vielfachen! –

Worin liegt jetzt das Wesentliche meiner Identität, die ich nicht verlieren möchte?

Und wie ist das eigentlich mit der Scheibe Weizenbrot, in die hinein ich möglicherweise aufgehen werde und die jemanden sättigt? Bin ich dann nicht – auf den Wegen des Stoffwechsels – in den Aufbau dieses Menschen hinein eingegangen? Und – anders herum mit Augenzwinkern gefragt: Wenn jemand allergisch auf Weizen reagiert, bin ich das dann nicht gewesen, der das hervorgerufen hat?

Jetzt kehre ich in mich selber zurück und versuche, die Analogie aus diesem Bild vom Weizenkorn auf Jesus und sein Selbstverständnis zu übertragen.

Was ist seine Identität, die er – natürlich – bewahren will? Name, Geburtsort und -datum, Gesicht – wie unsere Papiere die Identität ausweisen – das reicht jedenfalls nicht. Was macht sein Eigenes aus?

Mit dem Bild vom Weizenkorn will er jedenfalls sagen: Zu seinem Wesen gehört es, dass er reiche Frucht bringt, so dass das gewaltige Potential, das in ihm steckt, sich auch verwirklicht – zum Beispiel das Potential, ganz viele Menschen „satt“ zu machen. Dieses Wesen verliert er nicht, das „ver-west“ nicht durch sein Sterben. Im Gegenteil: Sein Leben entfaltet sich erst richtig. Was – je nach Sichtweise – wie Scheitern aussehen mag oder als Verlust lebendiger Identität, das verwandelt sich in göttlichen Lichtglanz, in „doxa“. Herrlich!

In der Fortsetzung kehrt Jesus aus dem Bild vom Weizenkorn wieder zurück in Worte, die die Realität beschreiben. Was er bisher von sich gesagt hat, verallgemeinert er über seine Person hinaus:

Wer sein Leben liebt,
verliert es;
wer aber sein Leben in dieser Welt gering achtet,
wird es bewahren bis ins ewige Leben.

Mein Leben gering achten?!

Vielleicht geht es Ihnen ja ähnlich wie mir mit diesen Worten:  Ich fühle mich erst einmal abgestoßen mit meinem Selbstverständnis, auch mit meinem Glauben an den Gott, der mein Leben durchaus liebt und der mein Leben in dieser Welt will und schätzt. Darin bestärkt sehe ich mich auch durch die Aufforderung von Jesus, meinen Nächsten zu lieben wie mich selbst. Mein Leben „nicht lieben“, sondern „gering achten“, kann doch nicht heißen, ich solle meinen Nächsten genauso „gering achten“ wie mich selbst!

Wenn ich im griechischen Original nachschaue, welches Wort dort steht, das mit „gering achten“ übersetzt ist, wird das Problem noch schärfer: Das dort verwendete Wort μισείν heißt „hassen, mit Hass verfolgen, verabscheuen“. Es ist das Wort, das wir aus dem Fremdwort „Misanthrop“ kennen – für „Menschenhasser“ oder „Menschenfeind“. Da habe ich den Eindruck, dass die deutsche Einheitsübersetzung entschärfen oder beschwichtigen will mit dem abgeschwächten Wort „gering achten“.

Mit meinem Versuch, durch diesen anstößig klingenden Text hindurch Gottes Botschaft zu hören, setze ich am besten neu an:

Jesus meint ja nicht nur mich und uns Menschen überhaupt mit diesen Worten, sondern er spricht ja zunächst von sich selbst. Also frage ich ihn:

Du als Mensch damals in dieser Welt,

hast du dein Leben geliebt oder hast du es gering geachtet?

Die Antwort kommt sofort:

Geliebt hast du an deinem Leben die dir eigene, in Gott selber wurzelnde Liebe zu den Menschen. Aus Unrecht, Unfreiheit, Hoffnungslosigkeit, aus lebensfeindlicher Unterdrückung und aus Toden aller Art hast du sie rausgeholt. Diese dir eigene Liebe – das war dein Leben! Das hast du keinesfalls gering geachtet, geschweige denn „gehasst“!

Aber dabei Rücksicht auf dich selber zu nehmen, das hast du ganz hinten angestellt. Dass man dich für dein Engagement anfeindet, demütigt, ja umbringt, das hast du hingenommen. In diesem Sinne hast du dein eigenes Leben in der Tat sehr gering geachtet!

Seine Frage an mich:

Was an meinem Leben liebe ich so, dass ich unbedingt daran festhalten will? Woran in meinem Leben hänge ich so sehr, dass ich es mir auch nicht durch die Erfüllung einer wertvollen Lebensaufgabe kaputt machen will?

Wenn ich anfange, mich dieser Frage ehrlich zu stellen, merke ich die Versuchung zu beschönigen, mich nachsichtig zu schonen, … Eine klärende Auseinandersetzung steht da an.

Nun spricht Jesus ja dazu noch im selben Satz – lockend, werbend – eine verheißene Perspektive an. Ich formuliere seine Ausdrucksweise jetzt mal so um:

Wer sich von Gott ansprechen lässt und danach seine Prioritäten im Leben setzt, der braucht keine Angst zu haben, verloren zu gehen. Vielmehr wird dieser Mensch das, was wesentlich ist an seiner Person und seinem Leben, „bewahren bis ins ewige Leben.“

Nun muss ich aber klarer sehen, was er mit diesem Wort mir verheißungsvoll vor Augen stellen will:

„ewiges Leben“.

Ich möchte ja gerne, dass er – trotz meiner Widerstände – mich ganz gewinnen kann. Zumal ich ja eh schon ihn und seinen Geist als Orientierung leben will. Als Christ. Als sein „Jünger“, der nicht den Ideologien vom goldenen Kalb oder vom Vorrang einer menschlichen „Rasse“ nachfolgt, sondern ihm.

Also, Herr, was ist dieses „ewige Leben“, mit dem du mich liebevoll lockst?

Hier heißt es „bis ins ewige Leben“. Das klingt, als sei es etwas, was erst noch kommt. Aber am letzten Sonntag, im Gespräch mit Nikodemus, sagt Jesus wiederholt, dass jeder, der glaubt, in ihm ewiges Leben hat (Johannes 3,15.16). Was auch im 1. Johannesbrief wiederholt so gesagt ist: „dass Gott uns ewiges Leben gegeben hat“ (5,11) und „damit ihr wisst, dass ihr ewiges Leben habt, denn ihr glaubt …“ (5,13).

Der griechische antike Sprachgebrauch stellt sich den universellen Zeitablauf als eine Abfolge von „Äonen“, von „Weltzeiten“ vor. Die biblische Vorstellung aber kennt nur die eine Schöpfungszeit. Übersetzungen aus dem Hebräischen ins Griechische vermischen daher die Vorstellung langer Zeiträume – „von Generation zu Generation“ – mit der anderen Vorstellung, die alle Weltzeiten umgreift – „von Ewigkeit zu Ewigkeit“ – . Und die Tür bleibt neben den entsprechenden Formulierungen offen für eine weitere Vorstellung von Zeitlosigkeit, in der sozusagen als eine weitere Dimension jenseits von Zeit und Raum und das alles umfassend und durchdringend „Ewigkeit“ sich ausbreitet: Gottes Dimension. Die er dem Menschen zugänglich macht, dem glaubenden Menschen schon jetzt eröffnet hat.

Mit meiner Frage nach dem „ewigen Leben“ taste ich mich in dieser Richtung vorwärts.

Bei Augustinus habe ich dieser Tage gelesen [in einer Abhandlung über Psalm 2 – Lesehore Fastenzeit 3. Woche Donnerstag / Jahr I]:

… in der Ewigkeit gibt es nichts Vergangenes,  als habe etwas aufgehört zu sein,  und nichts Zukünftiges,  als gäbe es etwas, was noch nicht ist.  Es gibt nur Gegenwärtiges. …

Mich erinnert das auch an das Wort von Jesus in der Auseinandersetzung mit den Pharisäern; für sie steht anscheinend das verheißene Reich Gottes aus in einer „Ewigkeit“ von der Art eines Sankt-Nimmerleins-Tags. Sie streiten ab, dass Jesus der verheißene „Sohn Davids“ sei, mit dem das Reich Gottes beginnt. Jesus antwortet da:

„Wenn ich im Geist Gottes die Dämonen austreibe,
dann ist das Reich Gottes schon zu euch gekommen.“
(Matthäus 12,28)

„Ewigkeit“ schon im Jetzt, im Heute. Die Gegenwart umfassend.

Jetzt höre ich schon mehr aus dem Wort von Jesus

… wer sein Leben in dieser Welt gering achtet,
wird es bewahren bis ins ewige Leben.

Und dann spricht Jesus direkt die an, die es mit ihm haben wollen:

Wenn einer mir dienen will,
folge er mir nach;
und wo ich bin,
dort wird auch mein Diener sein.
Wenn einer mir dient,
wird der Vater ihn ehren.

Wenn ich zu ihm gehören will, wenn ich mit ihm zu dem beitragen will, was er herbeiführt, dann kann ich mich auf ihn, auf seinen Beistand und auf Gottes Anerkennung verlassen. Und wenn ich dabei bleibe, auch wenn mir noch so große Risiken drohen, dann gilt auch für mich – wie für ihn – die Perspektive von Erfüllung, von Erhöhung und Ewigkeit.

Jesus verschweigt nicht, dass es dabei um einen inneren

Entscheidungskampf

geht:

Jetzt ist meine Seele erschüttert.
Was soll ich sagen:
Vater, rette mich aus dieser Stunde?
Aber deshalb bin ich in diese Stunde gekommen.

Dem schweren Weg vertrauend ins Auge zu schauen, der jedem bevorstehen mag, der Jesus in seine „Verherrlichung“ folgt, dazu ermutigt auch ein Wort aus dem Hebräerbrief, das als 2. Lesung an diesem 5. Fastensonntag vorgesehen ist:

Christus hat in den Tagen seines irdischen Lebens
mit lautem Schreien und unter Tränen
Gebete und Bitten vor den gebracht,
der ihn aus dem Tod retten konnte,
und er ist erhört worden aufgrund seiner Gottesfurcht.
Obwohl er der Sohn war,
hat er durch das, was er gelitten hat, den Gehorsam gelernt;
zur Vollendung gelangt,
ist er für alle, die ihm gehorchen,
der Urheber des ewigen Heils geworden.
(Hebräer 5,7-9)

Sie sind noch da?! –

Natürlich gibt es Gründe genug, sich auszuklinken. Jesus bleibt. Und ich hoffe, ich bleibe auch. Mein Leben verstehe ich so. Und sein Wort bestärkt mich immer wieder neu. Heute ist mir das Bild vom Weizenkorn wichtig geworden.

Die Entscheidung, die Jesus trifft, gründet in seiner engen Verbindung mit dem Vater. So schließt der Text, der heute zum Evangelium werden will, mit einem Fazit:

Vater, verherrliche deinen Namen!
Da kam eine Stimme vom Himmel:
Ich habe ihn schon verherrlicht
und werde ihn wieder verherrlichen.
Die Menge, die dabeistand und das hörte, sagte: Es hat gedonnert.
Andere sagten: Ein Engel hat zu ihm geredet.
Jesus antwortete und sagte:
Nicht mir galt diese Stimme, sondern euch.
Jetzt wird Gericht gehalten über diese Welt;
jetzt wird der Herrscher dieser Welt hinausgeworfen werden.
Und ich, wenn ich über die Erde erhöht bin, werde alle zu mir ziehen.
Das sagte er, um anzudeuten, auf welche Weise er sterben werde.

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Rainer Petrak