Blogbeitrag

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Neuer Geist – neue Welt

2. Juni 2022

Festbotschaft zu Pfingsten 2022. 

  • Wenn einer Ihnen die Ohren vollstopft mit Dingen, die nichts mit Ihnen zu tun haben, werden Sie sich bald abwenden.
  • Wenn Sie immer nur „Bahnhof“ verstehen, schalten Sie ab.
  • Wenn Sie Hunger haben und Ihr Gegenüber antwortet mit einem Jammern über das schlechte Wetter, dann fühlen Sie sich wie Luft behandelt.
  • Wenn jemand von den Vorteilen zunehmender Erderwärmung redet, dann wissen Sie, dass dieser Mensch die Klimakatastrophe aus einer ganz anderen Perspektive betrachtet als Sie.
  • Wenn ich andere Menschen von Wachstum und von Gewinnen durch Krieg und Pandemie schwärmen höre, sprechen wir sehr verschiedene Sprachen.

Wenn Menschen mir etwas für mich Neues sagen wollen, aber dabei meinen Blickwinkel und meine Sichtweise ignorieren, vielmehr bei ihrer mir fremden Sprache und Mentalität bleiben, dann wird das Neue nicht bei mir ankommen.

Als ich dieser Tage eine Kirche betrat, machte mich ein Plakat aufmerksam, dass weiterhin während der Dauer des Gottesdienstes eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen sei. Also setzte ich meine Maske auf. Am Platz angekommen, merkte ich, dass ich der einzige mit Maske war. Verunsichert, fragte ich einen Banknachbarn, und der bestätigte: „Nicht mehr nötig!“

Wenn zum Schutz der Busfahrer die Fahrgäste nur hinten einsteigen dürfen, obwohl dort das Schild immer noch auffordert „Einstieg nur beim Fahrer“, dann lasse ich das dem Busunternehmen achselzuckend durchgehen. Aber einem Unternehmen, das das Ernstnehmen des Menschen und ein gutes Kommunizieren mit ihm als „Kerngeschäft“ betrachtet, steht eine solche Unachtsamkeit nicht gut an.

Da braucht es anscheinend erst ein aufrüttelndes Ereignis wie den sogenannten „Missbrauchsskandal“, um die Perspektive der sogenannten „Betroffenen“ endlich als wichtig zu erkennen.

In Griechenland und anderen Ländern habe ich immer wieder die Erfahrung gemacht, wie sehr Menschen aus dem Häuschen geraten, wenn sie merken, ich bemühe mich, mich in ihrer Sprache verständlich zu machen!

Wie wohltuend ist es, wenn Menschen, die etwas Neues mitteilen, sich um eine Sprache bemühen, in der den Angesprochenen das Neue auch einleuchten kann!

Wenn jemand voller Begeisterung mich an einer neuen Einsicht oder Erfahrung wirklich Anteil nehmen lassen will, wird er an meiner Perspektive, an meinen Denkweisen und Ansichten anzudocken suchen – und ich werde mich wertgeschätzt und verstanden erfahren.

Von einem Gottesdienst zum Beispiel, den ich so erlebe, werde ich hinterher sagen, er sei „ansprechend“ gewesen. Unter dem Titel „Wie kann man nur …“ habe ich von meiner Erfahrung mit einem solchen Gottesdienst an Pfingsten im Kloster Münsterschwarzach erzählt: https://rainer-petrak.de/wie-kann-man-nur/

Ja, von dieser menschlichen Problematik samt Lösungsperspektive spricht die biblische Festbotschaft an Pfingsten. Nach den 50 Tagen der Verdauung bringt jetzt das Oster-Ereignis seine Frucht: den von Gott geschenkten neuen Geist für ein gutes Miteinander-Leben der Menschen.

Wenn ich mir die Bibeltexte zu Gemüte führe, die für Gottesdienste an Pfingsten vorgesehen sind, dann scheint mir der Kernsatz für dieses Fest ein Wort aus der Apostelgeschichte zu sein:

„Fassungslos vor Staunen sagten sie:
‚Jeder von uns kann sie in seiner eigenen Sprache hören!‘“
(vgl. Apg 2,7-8)

Da weht ein neuer Geist; ein Geschenk des Himmels!

„Geist“?

Pfingsten – „das Fest des Geistes“. Was klingt eigentlich in unsereins heute bei dem Wort „Geist“ an? Wenn wir dem erst einmal nachspüren, dann wird die Botschaft der Bibel für dieses Fest vielleicht auch uns vom Hocker reißen.

„Geist“ – Da hieß es seinerzeit in einer Pressemeldung
https://www.motor-talk.de/news/-geist-bei-vw-schuld-an-dieselskandal-t6196815.html:
„Ex-VW-Vorstandsmitglied Christine Hohmann-Dennhardt gibt dem „Geist“ bei VW, dem Betriebsklima, die Schuld am Dieselskandal.“

Die Deutsche Welle zitiert internationale Medien,
https://www.dw.com/de/faktencheck-ist-der-geist-von-kiew-gefallen/a-60949509
die den „Geist von Kiew“ preisen: den erbitterten Widerstand gegen die russische Invasion, persönlich festgemacht an einem besonders erfolgreichen jungen Kampfpiloten.

Ein YouTube-Video
https://www.youtube.com/watch?v=QaYsrfrecGU
zum „Entrepreneurship Summit 2011“ kündigt eine Veranstaltung an zum Thema „Neuer Geist für Entrepreneure“. Es gehe dabei um einen „Wandel hin zu Sustainability in der Gesellschaft“.

In seinem Buch „Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus“ legte Max Weber 1904 dar, dieser „Geist“ ergebe sich aus den Normen und Werten kapitalistischer Gemeinschaften.

Und 1935 schrieb Ferdinand Tönnies das BuchGeist der Neuzeit“.

Im allgemeinen Sprachgebrauch begegnen Formulierungen wie „Hier herrscht ein Geist der Eintracht“ oder ein „Korps-Geist“, „Klassen-Geist“ – mit Einstellungen wie „da kratzt keine Krähe der anderen ein Auge aus“, „eine Hand wäscht die andere“ – manchmal festgemacht an Berufsständen wie Polizei, Militär, Ärzteschaft oder Priesterschaft, …

Nach Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Geist wird der Begriff „Geist“ benutzt, um auf Merkmale von Gemeinschaften hinzuweisen, auf grundlegende Normen, Überzeugungen und Weltanschauungen, für die sie stehen.

Der alte Geist

Ein solches zeitlos verbreitetes Merkmal menschlicher Gesellschaften beschreibt auch die Bibel in der Erzählung vom Turmbau zu Babel (1. Lesung vom Vorabend von Pfingsten: Genesis 11,1-9):

„Auf, bauen wir uns eine Stadt
und einen Turm
mit einer Spitze bis in den Himmel!
So wollen wir uns einen Namen machen, …“
(Genesis 11,4)

Die Idee dahinter wird im Namen der Stadt deutlich: Bab-El heißt „Tor zu Gott“.

Den Zugang zu göttlicher Macht meinen Menschen sich machen, bauen oder kaufen zu können. Für Potentaten orientalischen Stils – und nicht nur für sie – ist charakteristisch: Sie streben nach Ansehen, das sich in gigantischen Bauwerken ausdrückt. Russische Oligarchen von heute machen von sich reden mittels gigantischer Jachten.

Wer kann, „macht sich einen Namen“, verkündet damit die eigenen großen Taten – die zu Lasten der Menschen gehen, die dafür ausgebeutet werden und selber namenlos bleiben.

Umkehr des Hinsehens

Diese Mentalität ist der alte „Geist“. Die Bibel verkündet ihn als durch Pfingsten überholt durch einen „neuen“ Geist. Der ist durch zwei andere Merkmale charakterisiert:

  • Da werden jetzt Gottes große Taten verkündet, die er getan hat und tun wird.
  • Und: Da beginnt der Blick auf die Wirklichkeit mit einer Perspektive und in einer Sprache des Menschen, dessen Belange beschädigt sind.

Ja, Christen feiern, dass der alte Geist, die alte Mentalität aus der Kraft des Osterereignisses als überholt gelten darf. Wo der „neue“ Geist auf alle Wirklichkeit einwirken und sie prägen darf, entsteht eine neue Welt, eine neue Schöpfung. Wo der neue Geist gewollt, ersehnt, zugelassen und ausprobiert wird, verändern sich die Prozesse und Wege, auf denen Menschen die Zukunft gestalten.

Wenn auf der Grundlage von Ostern Menschen dieses pfingstliche Geschenk des Himmels annehmen, auspacken, buchstabieren, nutzen, genießen und ausbauen wollen, steht ein erster Schritt an: ein klarer Blick vom eigenen Standort und ein Bewusstsein von den eigenen bisherigen Sichtweisen. Beides ist weitgehend ja durch die gewordene und eingebürgerte Kultur geprägt und dominiert:

Was uns als Wirklichkeit begegnet, betrachten wir in der abendländischen Kultur jeweils von einer Idee ausgehend oder auf einen Wert bezogen. Der neue Geist von Pfingsten aber betrachtet alles vom konkreten Menschen her und von den Belangen seines Lebens und seiner Entfaltung.

Ein Beispiel:

Bei christlichen Gruppierungen wie der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung KAB steht fürs Herangehen an eine Wirklichkeit hoch im Kurs der methodische Dreischritt „Sehen – urteilen – handeln“.

Nun ist aber das, was Menschen „sehen“, bereits ein Ergebnis ihrer Art und Weise, wie sie hingeschaut haben, und warum und was sie zu diesem Blick veranlasst hat und was ihnen dabei wichtig ist. Für Menschen in der KAB mögen das Einsichten oder Leit-Ideen aus der – auch von mir hoch geschätzten – katholischen Soziallehre sein.

Oft ist es auch eine Idee wie etwa der Dreiklang „Frieden, Gerechtigkeit, Bewahrung der Schöpfung“. Wen das sehr beschäftigt, der ist besonders aufmerksam für Ereignisse und Entwicklungen, die dem entgegenstehen.

Oder: Wer einer politischen Partei nahesteht, nimmt eher zur Kenntnis und sieht die Wirklichkeit eher in solchen Zusammenhängen, wie sie in dieser Partei im Vordergrund des Bewusstseins und der Interessen stehen. Die entsprechende Palette der Leit-Ideen und Werte ist sehr bunt: „Wohlstand durch Liberalisierung“, „Wandel durch Handel“, „Absicherung sozialer Risiken“, „Sicherung des Planeten als Lebensraum“ …

Und die eigenen Lebenserfahrungen, meine aktuelle Situation und die durch sie entstandenen Sichtweisen – alles das bedingt und begründet, was ich warum und wie sehe.

Was aber Menschen „sehen“ – bedingt durch ihre Werte und als Ergebnis ihres Hinsehens – , das lassen sie sich nicht so leicht wegdiskutieren. Oft ist für Menschen das, was sie „gesehen“ haben, die Wahrheit schlechthin.

Wenn in Auseinandersetzungen Verständigung gelingen soll, müssen also erst einmal die unterschiedlichen „Hinsichten“ geklärt werden. Sonst greifen Argumente nicht, weil sie ja immer an den Zusammenhang einer bestimmten Hinsicht gebunden sind. Diskussionen, die das nicht berücksichtigen, behandeln die Kontrahenten als „uneinsichtig“, verhärten sich daher und nehmen den Charakter von Machtspielen an um die stärkere Durchsetzungskraft einer Seite.

Wenn ein Verständigungsprozess gelingen soll, muss man respektieren, dass Menschen unterschiedlich hinschauen und dass aus diesen verschiedenen „Hin-Sichten“ auch verschiedene Ergebnisse zustande kommen. Und dann steht an, einen Konsens darüber zu finden, wie die unterschiedlichen Hinsichten gewichtet werden sollen.

Erst an eine so entstandene gemeinsame Sicht von einer anstehenden Problematik können sich dann die Schritte „urteilen“ und „handeln“ konstruktiv und fruchtbar anschließen.

Wahrscheinlich gilt das in den unterschiedlichsten menschlichen Bereichen, in denen nach einem gemeinsam verantworteten Handeln gesucht wird – von der Familie bis zur Weltpolitik:

Beim wissenschaftlichen Arbeiten zum Beispiel wird eine solche Klärung der „Hinsicht“ fragen: Welche Parameter können das wahrnehmen, was eine statistische Erhebung für eine Forschungsarbeit „sehen“ und beschreiben soll?

Und im Journalismus mag die Frage lauten: Welche bisher vernachlässigten Zusammenhänge sind stärker zu beachten, wenn Medien im öffentlichen Interesse Vorgänge zu politisch relevanten Themen erhellen wollen?

Und wenn der „neue Geist“, den der dafür gekreuzigte und auferstandene Jesus Christus geatmet und leibhaftig gelebt hat, wenn der den Wandel aller Geschichte in eine gute Zukunft bringen soll, welches Hinschauen auf heutige Wirklichkeit ist dann gefragt?

Der neue Geist schaut zuerst auf den Menschen.

Nach meinem Eindruck – Ergebnis also meiner eigenen Art, Wirklichkeit wahrzunehmen – hat sich in der Kultur unserer „westlich“ geprägten Gesellschaft in der Betrachtungsweise von Wirklichkeiten etwas verändert:

Zivilgesellschaftliche Bewegungen, die auf Entwicklungen einwirken wollen, gehen weniger von bestimmten Leit-Ideen aus oder von „Werten“, sondern vom Menschen in seiner konkreten Befindlichkeit, besonders wenn vielen Menschen durch hinderliche Rahmenbedingungen die Möglichkeiten zur Entfaltung ihres Lebens eingeschränkt werden.

Auch im Journalismus werden statistische Allgemein-Aussagen zunehmend ergänzt durch exemplarische Falldarstellungen. Weil die Übermittlung einer reinen Zahl von Opfern eines Ereignisses weniger zu authentischen Stellungnahmen veranlasse, als wenn ein Bild oder ein Film das Geschehen dokumentiert. Beispiel: das Foto des am Mittelmeerstrand angeschwemmten dreijährigen Alan Kurdi – oder Interviews aus dem Krieg in der Ukraine. Der Blick auf den „Menschen“ will da an die Stelle des Blicks auf Zahlen treten oder auch an die Stelle des Blicks auf Ideen und allgemeine Ziele.

Menschen beklagen immer öfter ein „inflationäres“ Reden von der „Würde des Menschen“, weil es zu oft nur beim Einfordern dieser „Idee“ bleibe, die aber an konkreten menschlichen Situationen und politischen Realitäten zu wenig festgemacht werde.

Das Zweite Vatikanische Konzil umschreibt diesen Geist, diese alternative „Hinsicht“ auf alle Wirklichkeit mit den programmatischen Worten

„Freude und Hoffnung,
Trauer und Angst der Menschen von heute,
besonders der Armen und Bedrängten aller Art,
sind auch Freude und Hoffnung,
Trauer und Angst
der Jünger Christi.
(Gaudium et spes, 1).

Und seit der Diskussion um die lateinamerikanische „Befreiungstheologie“ haben sich viele die sogenannte „Option für die Armen“ als Blickrichtung auf ihre Fahnen geschrieben.

Und in der Auseinandersetzung um die Aufarbeitung sexualisierter Gewalt wird immer wieder eingefordert, die Kirche müsse beim Hinschauen endlich die betroffenen Menschen als Ausgangspunkt anerkennen und selber die Perspektive der Betroffenen einnehmen.

Der neue Geist spricht die eigene Sprache des Menschen.

Wenn das Gesehene auch beurteilt, bewertet werden soll, damit daraus dann Handlungsoptionen entwickelt werden, muss das Gesehene natürlich in Sprache gefasst werden.

Der Geist dessen, der in seiner „Option für den Menschen“ den Menschen Anteil gibt an sich und seinem Pfingst-Geist, der benennt das alles in einer Sprache, die die Menschen, um die es dabei geht, als ihre eigene Sprache erkennen. Bei den Versuchen zur Aufarbeitung des sogenannten Missbrauchsskandals ist dieser Unterschied immer wieder besonders deutlich geworden.

Frucht von Ostern

Ein solches Umkehren in unserer Haltung, mit welchem Blick wir Menschen und Wirklichkeiten begegnen, ist ein Projekt, besser gesagt „eine Vision“, wie sie anscheinend nur Gott selber zuwege bringen kann – mit Menschen, die sich mit ihrer ganzen Lebensorientierung auf Ostern über Pfingsten hinaus einlassen.

Dieser Wandel in der „Mentalität“ ist die Frucht aus der Erfahrung von Menschen, die dem lebendig begegnet sind, der wegen seines selbstlosen Einsatzes „für den Menschen“ von den anerkannten Autoritäten „ermordet“ wurde; die in dem, was ihn beseelt und bewegt hat, Gottes nicht tot zu kriegenden, ihm eigenen Geist erkannt haben. Diese Menschen fangen an „Pfingsten“ an, es so zu halten wie er: Von diesem Geist beseelt und bewegt, lassen sie alle Angst fahren, es könnte ihnen ebenso ergehen wie ihm, und wenden sich den Menschen in einer Weise zu, dass die nur staunen können wie schon damals in Jerusalem beim ersten Pfingstfest:
„Die reden ja unsere Sprache! Und offensichtlich sind wir wirklich gemeint! Da bemühen sich Menschen um das, was uns bewegt! Das gibt’s doch nicht, dass Menschen sich tatsächlich dafür interessieren, wie es uns geht!“
Und da fangen sie an zu jubeln wie in Frankfurt nach dem Europa-League-Sieg.

Ja, sowas gibt’s – bei Gott! Bei ihm jedenfalls! Die Evangelien erzählen ausführlich von Beispielen, die zeigen: Jesus wusste: Wenn er so handelt, bringen sie ihn um.

Und sowas gibt’s auch bei denen, die keine Angst mehr vor Nachteilen haben, wenn sie es halten wie er, der dafür gekreuzigt wurde. Sie wissen: Er lebt in ihrer Mitte. Da hält sie nichts mehr. Jetzt gibt es einen neuen Geist in dieser Welt. Den atmen sie. Da wird das Antlitz der Erde neu. Pfingsten.

Geist für heute

Darauf seine Leute einzustellen, das hat Jahre gedauert. Gezeigt hat Jesus ihnen diese neue Mentalität, indem er mit dem „Reich Gottes“ angefangen hat. Ein Prozess von Wachsen und Reifen – bis heute: Schwangerschaft und Neuwerden wie bei einer Geburt, (Röm 8,22-27 = 2. Lesung Vorabend / A) – Geburt der neuen Schöpfung bis heute, sagt der Apostel Paulus – mit Seufzen und Wehen – „Erlösung“, leibhaftig offenbar werden als „Söhne“ – warten – hoffen – ausharren in Geduld.

Da braucht’s den Geist. Der nimmt sich unser an, tritt für uns ein.
Ja:

Sende aus deinen Geist, und das Antlitz der Erde wird neu!
(vgl. Psalm 104,30)

Das neue Gesicht der Erde, das menschliche, wo der Mensch und sein Lebensraum respektiert wird, ja geliebt wird. Dieser neue Geist erschafft die Erde neu. Gemeinsam mit uns.

„Die Sache Jesu braucht Begeisterte“
Text: Alois Albrecht, Melodie: Peter Janssens (1972), Chorsatz: Rainer Petrak, Tonaufnahme aus Pfingst-Gottesdienst 1974 in St. Andreas Wiesbaden

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