Blogbeitrag

Wege erwachsenen Glaubens

8. Februar 2011

Glaube will mündig und persönlich verantwortet sein.

In der Vergangenheit wurde der Weg in Kirche und Glaube wesentlich vom gesellschaftlichen Umfeld gebahnt und geebnet. Dieses Umfeld trägt nicht mehr! Und es stellt sich die Frage: Entspricht die bisherige Form der Glaubensweitergabe der veränderten Situation?

Für die Zukunft von Glaube und Kirche haben Erwachsene eine Schlüsselstellung. …

Wir müssen unseren Glauben persönlich verantworten…

Was ist uns persönlich wichtig … Was trägt uns im Leben? Was liegt uns vom Glauben besonders am Herzen? Welche Botschaft möchten wir gern an andere weitergeben z.B. an Suchende, an Ungetaufte…? Damit sind wir selbst gefragt …

Zur Vergewisserung im Glauben … und um Rede und Antwort zu stehen, … brauchen wir mehr Glaubens-Impulse und Glaubens-Wege für Erwachsene … als Hinführung zu einer persönlichen Antwort – zu einem grundlegenden Ja zu Gott

Für ungetaufte Erwachsene gibt es als Weg in den Glauben den Katechumenat … Wir brauchen auch für getaufte Erwachsene katechumenats-ähnliche Glaubens-Wege, die zu einer Annahme und Vertiefung der eigenen Taufe und dem mit der Taufe verbundenen Grund-JA zu Gott hinführen …

„Das Geschenk [der Taufe], das die Neugeborenen empfangen haben, soll von ihnen, wenn sie erwachsen geworden sind, auf freie und verantwortliche Weise angenommen werden: Dieser Reifungsprozess wird sie dann dazu führen, das Sakrament der Firmung zu empfangen, das ihre Taufe festigt und jedem von ihnen das »Siegel« des Heiligen Geistes aufprägt.“
BENEDIKT XVI. am 8. Januar 2006

Mehr zu finden gibt es bei https://glaube-hat-zukunft.de

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Rainer Petrak