Blogbeitrag

Zehn Verbote? Zehn Freiheiten!

2. März 2021

Sonntagsbotschaft zum 3. Fastensonntag  / B am 07.03.2021
– und Jubiläum 1700 Jahre freier Sonntag –
Rückfragen und kritischen Argumenten stehe ich gerne Rede und Antwort im Sonntags-Chat via Zoom am 7. März ab 18 Uhr

Bei der Vorbereitung dieser „Sonntagsbotschaft“ ging es in mir mal wieder hoch her. Noch hatte ich im Ohr das „Auf ihn sollt ihr hören!“ vom vergangenen Sonntag. Dazu kamen jetzt die Zehn Gebote, die Mose dem Volk verkündet und die in den Gottesdiensten dieses Sonntags die Erste Lesung sind.

Zwei Themen stehen da im Raum. Die prallen zusammen. Das knirscht: Selber hinhören? Da höre ich: Freiheit. Das lockt mich. Aber – die Zehn Gebote? Da hat man mich gelehrt, was ich nicht darf.

Ich merke: Dem Konflikt will ich mich stellen.

Das braucht Zeit! Gehen Sie mit? Mal sehen, wie viel von Ihrer Zeit Sie dafür nutzen wollen.

Und darüber hinaus – Ihre Rückfragen und Ihre kritischen Argumente können Sie gerne loswerden an diesem Sonntag um 18 Uhr in dem Sonntags-Chat, zu dem ich einlade. Den Link für den Zugang zum Zoom-Meeting finden Sie im schriftlichen Titel zu diesem Podcast.

Vielleicht spüren Sie es ja auch manchmal:

Viele Stimmen wirken auf mich ein

und wollen mich in alle möglichen Richtungen lenken – als Fußgänger oder Autofahrer, beim Einkaufen, beim Zeitunglesen, beim Treffen mit Kollegen oder Freunden – überall.

Mitten in all dem die werbende Einladung:

„Auf ihn sollt ihr hören!“

Ich hör ihn sagen: Am besten, ihr vertraut mir! – Entscheidet selber, und beachtet dabei die Erfahrungen, die ihr schon mit mir gemacht habt: Immerhin habe ich euch ja aus eurem Sklavendasein gerettet und in die Freiheit geführt! Nicht nur damals aus Ägypten.

Jesus weiß: Seine Stimme ist eine von vielen. Im Johannes-Evangelium benennt er das: Viele Stimmen wollen die Einzelnen aus der Herde lösen, sagt er, und am liebsten wollen sie die ganze Herde kapern.

Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und zu vernichten; ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben.
(Johannes 10,10)

Das klingt wie das Wort aus dem Ezechiel-Buch, mit dem der Prophet das korrupte Verhalten der sogenannten „Hirten“ beklagt – also der politischen und religiösen Führer damals:

Das Fett verzehrt ihr und mit der Wolle kleidet ihr euch.
Das Mastvieh schlachtet ihr, die Schafe aber weidet ihr nicht.
(Ezechiel 34,3)

Gottes Ziel ist offensichtlich:

Menschen sollen nicht ausgenutzt werden, sondern sie sollen ihr Leben und das Miteinander im Gemeinwesen so gestalten, dass sie glücklich leben können!

Wie es im Psalm heißt:

Ach, dass mein Volk doch auf mich hörte, dass Israel gehen wollte auf meinen Wegen! Wie bald würde ich seine Feinde beugen, meine Hand gegen seine Bedränger wenden. … Ich würde es nähren mit bestem Weizen, dich sättigen mit Honig aus dem Felsen.“
(Psalm 81,14-17)

Auf ihn hören.

Subjekt des Hörens

können nur die beteiligten Menschen selber sein. Das untereinander zu respektieren, heißt, die Menschenwürde des Einzelnen zu respektieren. Ihm das vorzuenthalten, weil angeblich nur Fachleute oder besonders Bevollmächtigte „richtig“ zu hören in der Lage seien, das wäre ein grober Verstoß gegen die Humanität und ihre Logik.

Und genau damit hat die Kirche ein Problem,

das immer noch nicht wirklich gelöst ist, aber ihrer Glaubwürdigkeit schadet: Den Katholiken ist immer wieder beigebracht worden,

sich an diejenigen in der Kirche zu halten, die schon wissen, was es von Gott her zu hören gibt, und die das dann mit Autorität lehren.

Denn zum unmittelbaren Hören auf ihn – etwa mit dem Lesen in der Bibel – fehle den einzelnen Christen ja die eigene Kompetenz.

Auf der einen Seite

genießt das Selber-Hinhören in der Kirche hohe Wertschätzung: In der Feier der Taufe betont das der Effata-Ritus ausdrücklich:

Wie der Herr mit dem Ruf ‚Effata‘ dem Taubstummen die Ohren und den Mund geöffnet hat, öffne er auch dir Ohren und Mund, damit du sein Wort vernimmst …
(aus dem Effata-Ritus in der Feier der Taufe)

Auf der anderen Seite

beobachte ich:

Heute sagen immer mehr Priester schon bei der

Einführung in den Gottesdienst,

was es dann aus der Bibel zu hören gibt. Sie nehmen vorweg und legen schon eine Deutung fest – die man ihm natürlich abnimmt, weil er ja Fachmann ist –, als ob die Menschen nicht selbst Ohren hätten und als Getauften ihnen das wirkliche Hören nicht zukäme!

Zum Beispiel: „Brüder und Schwestern, heute sagt uns Jesus im Evangelium, dass in seiner Auferstehung Gott auch seine stärksten Widersacher besiegen wird.“ Bei aller Wertschätzung für diese Interpretation des Evangeliums von der Tempelreinigung – an dieser Stelle hat das keinen Platz! Eine solche Vorwegnahme ist nicht nur dramaturgisch ungeschickt, wie wenn beim Vorspann zum Krimi schon verraten würde, wer der Mörder ist. Noch schlimmer ist, dass da den Hörern die für Christen zentrale Kompetenz abgesprochen wird, selber fruchtbar hinzuhören.

Stattdessen könnte der Priester ja, wenn er die Gemeinde auf den inhaltlichen Akzent des Sonntags-Evangeliums einstimmen will, eine Frage benennen, zu der dann das Evangelium spricht.

Zum Beispiel: „Wer ist bei Ihnen Herr im Haus des Lebens? Das Evangelium dieses Sonntags erzählt davon, dass Jesus im Tempelvorhof in Jerusalem sich aufführt, als sei er der Herr des Hauses; wofür er kritisiert wird. Seine Antwort auf die Kritik, die wir im Evangelium hören, will auch uns weiterbringen.“ Das könnte dann neugierig machen aufs Evangelium.

Der Priester, der meint, er müsse den Leuten schon mal sagen, was sie dann hören werden – weil sie ja nicht in der Lage seien, selber fruchtbar hinzuhören – der ignoriert die „Heiligkeit der Getauften“, wie sie die deutschen Bischöfe 2015 mit ihrer Schrift „Gemeinsam Kirche sein“ in Erinnerung gerufen haben.

In der Kirche hatte man gute oder gar nicht gute Gründe, warum man das Recht und die Kompetenz der Christen zum eigenen Hinhören auf Gottes Wort in der Bibel eingeschränkt hatte auf die mit der Glaubenslehre Beauftragten:

Auf diese Weise ließ sich leichter Macht über die Menschen ausüben.

Besonders weit verbreitet praktiziert und erlebt wurde das im Umgang mit den sogenannten Zehn Geboten. Ihre fundamentale Bedeutung für ein menschenwürdiges und fruchtbares Zusammenleben im Gemeinwesen wurde überlagert: Sie wurden benutzt als kompakte Auflistung zwingender moralischer Vorschriften.

Ein erneutes Hinhören mit den eigenen Ohren kann die Zukunft schaffende Kraft, die in ihnen steckt, neu entdecken lassen. An diesem Sonntag ist eine gute, seltene Gelegenheit dazu: In der Bibel sind die Zehn Gebote an zwei Stellen überliefert: in Exodus 20 und in Deuteronomium 5. In der katholischen Leseordnung für die Sonntags-Gottesdienste ist lediglich die Exodus-Version für einmal in drei Jahren vorgesehen:

an diesem 3. Fastensonntag im Lesejahr B

– und zwar entweder in der vollständigen Fassung oder in einer gekürzten Fassung ohne hinzugefügte Einzelheiten und Begründungen. Die Kurzfassung lautet:

In jenen Tagen
sprach Gott auf dem Berg Sinai
alle diese Worte:
Ich bin der HERR, dein Gott, der dich
aus dem Land Ägypten geführt hat,
aus dem Sklavenhaus.
Du sollst neben mir
keine anderen Götter haben.

Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes,
nicht missbrauchen;
denn der HERR lässt den nicht ungestraft,
der seinen Namen missbraucht.
Gedenke des Sabbats: Halte ihn heilig!

Ehre deinen Vater und deine Mutter,
damit du lange lebst in dem Land,
das der HERR, dein Gott, dir gibt!
Du sollst nicht töten.
Du sollst nicht die Ehe brechen.
Du sollst nicht stehlen.
Du sollst nicht
falsch gegen deinen Nächsten aussagen.
Du sollst nicht
das Haus deines Nächsten begehren.
Du sollst nicht
die Frau deines Nächsten begehren,
nicht seinen Sklaven oder seine Sklavin,
sein Rind oder seinen Esel
oder irgendetwas, das deinem Nächsten gehört.
(Exodus 20,1-3.7-8.12-17)

Das erste Neuhinhören ist natürlich mitgeprägt von der in mir irgendwie gewordenen Art, wie ich diesen Text bereits kenne. Je nachdem, wie alt Sie sind und wo Sie aufgewachsen sind, erinnern Sie sich vielleicht an Formulierungen, in denen Sie – etwa im Religionsunterricht – die Zehn Gebote kennengelernt haben. Wie würden Sie, wie Sie es gelernt haben, das Wesen der Zehn Gebote und ihre Bedeutung zusammenfassend beschreiben?

Meine Erfahrung mit Eltern von Kommunionkindern, in deren Kreis wir viele Jahre hindurch Glaubensgespräche pflegten, ist: Viele von ihnen kannten die Zehn Gebote – zum Teil auswendig – aus dem früher üblichen Katechismus-Unterricht und als „Gewissensspiegel“ in ihrer eigenen Vorbereitung auf die Beichte. Da war ihnen das eine bedrückende Auflistung von Verboten, mit denen ihnen ein permanent schlechtes Gewissen gemacht wurde – im Stil von „Ich bin der Herr, dein Gott! Du hast mir zu gehorchen …“. Vielen Menschen aus jenen Generationen ist es daher nie möglich geworden, Vertrauen zu einem wirklich liebenden Gott zu entwickeln.

Wie ist das aber, wenn Menschen heute von neuem mit den eigenen Ohren  hören oder lesen, wie die Bibel uns das von Gott her ausrichtet, was wir als die „Zehn Gebote“ kennen?

Wir können dem gemeinsam nachspüren. Ich möchte Sie dabei auf

drei Aspekte hinweisen, in denen der Text üblicherweise umgedeutet, oft verfälscht worden ist.

Viele Fachbücher haben in den letzten 70 Jahren Hilfestellungen gegeben für eine Umkehr zu dem, was da tatsächlich gesagt ist. Stellvertretend nenne ich zwei dieser Bücher:

  • „Die Zehn Gebote – Anweisungen für das Land der Freiheit“ von Fulbert Steffensky aus dem Jahr 2003;
  • und „Die Zehn Gebote – Wegweiser in die Freiheit“ von Anselm Grün 2009.

Ein solches neues Hinhören, das sich frei hält von den angelernten Umdeutungen des Textes, kann einige Überraschungen bringen und zur Begegnung mit einem Gott führen, der sich total anders anfühlt.

Das fängt damit an, wie der hier sprechende

Gott sich selber vorstellt:

Ich bin der HERR, dein Gott, der dich aus dem Land Ägypten geführt hat, aus dem Sklavenhaus.

Da knüpft er an die wunderbare Erfahrung an, mit der sie ihn schon kennengelernt haben – als Befreier aus dem elenden Sklavendasein. Was sie damals nie zu hoffen gewagt hätten, das hat er ihnen möglich gemacht, so dass sie es erlebt haben! Den Ausweg in ein Leben in Freiheit hat er ihnen eröffnet und gezeigt. Wer ihm jetzt von neuem begegnet, weiß von vornherein: Jede Wegweisung von ihm ist uneingeschränktes Vertrauen wert. Das macht neugierig auf jedes weitere Wort, das von ihm kommt. Was für ein Unterschied zu der anderen Einstellung, die nur hören kann: „Ich bin der Herr!“ – ein „Herr“, dem zur Befriedigung seiner Lust an der Macht unbedingt zu gehorchen sei!

Übrigens beschreibt die Bibel selber die Einstellung zu solchem neugierig vertrauenden Hören auf die Zehn Gebote: Unmittelbar nach ihrer Aufzählung an der anderen Bibelstelle, an der sie überliefert sind – im Buch Deuteronomium – ist schon an die Zukunft gedacht: Zur Frage späterer Generationen, warum denn die Menschen in Gottes Volk auf diese Gebote achten und sie befolgen, heißt es dort:

… dann sollst du deinem Kind antworten:
Wir waren Sklaven des Pharao in Ägypten
und der HERR hat uns mit starker Hand aus Ägypten geführt …,
um uns in das Land, das er unseren Vätern … versprochen hatte, hineinzuführen …,
… damit es uns alle Tage gut geht und er für unser Leben aufkommt …
(Deuteronomium 6,20-24 )

Ein zweiter Aspekt, der beim neuen Hinhören auf die Zehn Gebote in den Blick kam, betrifft das Wort „du sollst“ und „du sollst nicht“ – ein Wort, das es in der hebräischen Sprache der Bibel so nicht gibt. Welche Formulierung mit welcher Bedeutung steht dort im Original, was mit „du sollst“ oder „du sollst nicht“ ins Deutsche übersetzt wird?

לֹֽ֣א יִהְיֶֽה־לְךָ֛֩ אֱלֹהִ֥֨ים אֲחֵרִ֖֜ים עַל־פָּנָֽ֗יַ׃

lo jihjäh-leká         ‘elohím   acherím   ‘al-panái
Nicht wird dir sein    Gott        anderes     zusätzlich zu mir

Diese gequält klingende, präzise wörtliche Übersetzung lässt sich – immer noch genau – in ein normaleres Deutsch fassen: „Neben mir wirst du keinen anderen Gott haben.“

Das ist eine Sprache, wie sie in Verträgen üblich ist. Da bestimmen Bundespartner, die miteinander eine Vereinbarung treffen, die Art ihrer vereinbarten Beziehungen zueinander. Die Bibel selber versteht und benennt ausdrücklich das Regelwerk, das mit den Zehn Geboten beginnt, als „Buch des Bundes“ (z.B. 2 Kön 23,2; 2 Chr 34,30). Ein Bund, ein Vertrag ist das nach dem Muster, wie es in der Bibel immer wieder vorkommt – je nachdem, wer davon spricht: „Ich will euer Gott sein, ihr sollt mein Volk sein“ beziehungsweise: „Wir wollen dir Volk sein, du sollst uns Gott sein.“

Und da sind wir schon mitten in dem dritten Aspekt, der in der traditionellen Weise des Umgangs mit den Zehn Geboten weitgehend zu kurz kam: nämlich, dass es hier um

die Befreiung des Volkes für ein gutes Leben für alle geht:

In dem Satz „du sollst unser Gott sein“ ist ganz klar, dass das Volk mit dem Wort „soll“ nicht Gott eine Vorschrift macht für sein Verhalten. Eine Vereinbarung wird hier benannt mit dem „du sollst“: Er soll weiterhin dem Volk der Gott sein, der sie aus dem Elend herausholt, und das Volk will sich dabei von ihm den Weg weisen lassen, den es gehen soll, um dem Ziel optimal näher zu kommen. So wird hier die Beziehung zwischen Gott und Volk definiert.

Du bist unser einziger Gott. Uns vor einem anderen niederzuwerfen hieße ja, uns wieder unterdrücken zu lassen. Wir sind doch nicht dumm! Nein, das werden wir keinesfalls tun.
Und wir werden dich und deinen Namen keinesfalls missbrauchen – weder für Beschwörungen aller Art, mit denen man ja nur von der eigenen Verantwortung ablenkt, noch als ideologischen Kampfbegriff an der Stelle von Argumentationen.
Und besonders für Wegstrecken, die mehr nach Mühe schmecken als nach Freiheit, legen wir uns gerne schon jetzt darauf fest, dass wir in jeder Woche einen gemeinsamen freien Tag feiern, der uns auch für die Zukunft die Erinnerung erneuert an dich als den Befreier – einschließlich der Sklaven und Ausländer bei uns.

Und gut, dass du – mit den sogenannten Zehn Geboten – uns dann an den Wegrand ein paar Weisungen einrammst, damit wir nicht doch wieder anfangen, asozial eigene Vorteile zu suchen, und dabei Wesentliches vernachlässigen:

  • die Würde auch der nicht mehr leistungsfähigen Alten,
  • das Lebensrecht aller,
  • das zu respektierende Eigentum,
  • die dauerhafte Zuverlässigkeit von Ehe und Familie,
  • das Recht auf Wahrheitsfindung vor Gericht, …

Ja, du sollst uns weiterhin der rettende und befreiende Gott sein – auch in nicht voraussehbaren, unübersichtlichen Zeiten wie etwa einer Pandemie.

Wir werden uns dann nicht mehr vor anderen Göttern niederwerfen, wie etwa vor der „unsichtbaren Hand“ des alles gut regelnden Marktes à la Adam Smith.
Wir werden uns dann nicht mehr einem außer Rand und Band geratenen Wettbewerb unterwerfen – oder einem menschenfeindlichen Rassismus, Nationalismus – oder asozialem Egoismus, Geltungssucht und Habgier …

Du selber zeigst uns ja im Evangelium dieses Sonntags, dass du mit Eifer dazwischenfährst, wenn im Miteinander der Menschen wirtschaftlichen Interessen Vorrang eingeräumt wird vor den Belangen, die sich unmittelbar aus seiner Menschenwürde ergeben.
Ja, um all diesen Gefahren zuvorzukommen, dafür ist es schon wirklich wertvoll, mit deinen Weisungen in den Zehn Geboten so etwas zu haben wie eine zwingend einzuhaltende Verfassung!

Damit werden wir belastende Lebenssituationen ebenso wie auch die Wogen politisch unruhiger Zeiten gut meistern.

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Rainer Petrak

Rainer Petrak